Zeki Celik vor Abschied aus Rom? – Juventus und Premier-League-Klubs beobachten die Lage

Veröffentlicht am 25. Februar 2026 um 17:10

Vertragspoker zwischen Spieler und AS Rom spitzt sich zu – mehrere Topklubs wittern ablösefreie Chance

Die Zukunft von Zeki Celik bei der AS Rom steht auf der Kippe. Während die Saison in ihre entscheidende Phase geht, laufen im Hintergrund intensive Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung – bislang jedoch ohne Durchbruch. Der türkische Nationalspieler könnte den Hauptstadtklub im Sommer ablösefrei verlassen, sollte keine Einigung erzielt werden.

Parallel dazu wächst das Interesse aus dem europäischen Ausland. Besonders aufmerksam verfolgt wird die Situation offenbar von Juventus Turin, aber auch Vereine aus der englischen Premier League und der deutschen Bundesliga sollen ihre Fühler ausgestreckt haben.

Große Differenzen im Gehaltspoker

Im Zentrum der stockenden Verhandlungen stehen unterschiedliche finanzielle Vorstellungen. Berichten zufolge fordert die Spielerseite für einen neuen Kontrakt ein Jahresgehalt von rund vier Millionen Euro netto. Die Römer Verantwortlichen bewerten diese Summe jedoch als nicht realisierbar.

Dem Vernehmen nach liegt das aktuelle Angebot der Roma bei etwas mehr als zwei Millionen Euro jährlich. Intern soll die absolute Schmerzgrenze bei etwa 2,5 Millionen Euro liegen – ein deutlicher Abstand zur Forderung des 29-Jährigen.

Diese Differenz erschwert eine schnelle Einigung erheblich. Für beide Seiten steht viel auf dem Spiel: Während Celik seinen Marktwert und seine sportliche Bedeutung honoriert sehen möchte, muss der Klub wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Gehaltsstrukturen berücksichtigen.

Ablösefreier Wechsel als realistisches Szenario

Sollte bis zum Saisonende keine Einigung zustande kommen, könnte Celik den Verein als vertragsloser Spieler verlassen. Ein solches Szenario erhöht den Druck auf die Vereinsführung zusätzlich, denn ablösefreie Transfers bieten interessierten Klubs strategische Vorteile.

Gerade wirtschaftlich attraktive Märkte wie England reagieren sensibel auf solche Gelegenheiten. Ein erfahrener, international erprobter Rechtsverteidiger ohne Ablösesumme ist für viele Vereine ein interessantes Gesamtpaket.

Juventus, Newcastle, Fulham und Stuttgart in Lauerstellung

Neben Juventus wird auch konkretes Interesse aus der Premier League gehandelt. Newcastle United sowie der FC Fulham sollen die Situation aufmerksam analysieren. Beide Klubs suchen perspektivisch Verstärkungen für die Defensive.

Auch aus Deutschland gibt es Bewegung: Der VfB Stuttgart wird ebenfalls als möglicher Kandidat genannt. Der Bundesligist plant langfristig und könnte mit einem erfahrenen Außenverteidiger zusätzliche Stabilität gewinnen.

Ob aus dem Interesse konkrete Verhandlungen entstehen, hängt maßgeblich davon ab, wie sich die Gespräche zwischen Celik und der Roma entwickeln. Je näher das Saisonende rückt, desto dynamischer dürfte der Transfermarkt reagieren.

Von Bursa über Lille nach Rom – Celiks Karriere im Überblick

Zeki Celik begann seine fußballerische Ausbildung bei Bursaspor, ehe er über Istanbulspor den Sprung ins europäische Ausland schaffte. Seinen internationalen Durchbruch feierte er beim französischen Klub OSC Lille, wo er sich als verlässlicher Defensivspieler etablierte und Meistererfahrung sammelte.

Im Sommer 2022 folgte schließlich der Wechsel nach Rom. Seitdem gehört er zum festen Bestandteil des Kaders. In der laufenden Saison absolvierte er 32 Pflichtspiele, erzielte ein Tor und bereitete vier Treffer vor. Seine Vielseitigkeit und seine internationale Erfahrung machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil der Mannschaft.

Entscheidende Wochen für die Zukunft

Die kommenden Monate werden richtungsweisend sein. Gelingt es der Roma, die Gehaltslücke zu schließen und Celik langfristig zu binden? Oder entscheidet sich der türkische Nationalspieler für eine neue Herausforderung in Italien, England oder Deutschland?

Fest steht: Die Situation bleibt dynamisch – und der Markt beobachtet jede Entwicklung genau. Für AS Rom geht es nicht nur um einen Spieler, sondern um strategische Planungssicherheit in sportlicher wie finanzieller Hinsicht.

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