Ahmetcan Kaplan sagt Türkei-Transfer ab – Fokus auf Europa und Pokaltraum mit NEC

Veröffentlicht am 25. Februar 2026 um 15:24

Ahmetcan Kaplan lehnt Türkei-Offerte ab – Europa bleibt sein Karriereziel

Ahmetcan Kaplan hat ein konkretes Angebot aus der Türkei ausgeschlagen und sich klar zu seiner sportlichen Zukunft in Europa bekannt. Der türkische Nationalspieler steht aktuell beim niederländischen Erstligisten NEC Nijmegen unter Vertrag und erlebt dort eine sportlich bemerkenswerte Saison. Im Gespräch mit UAV sprach der 23-Jährige über seine Entwicklung, die ambitionierten Ziele seines Teams und die Unterschiede zwischen dem türkischen und europäischen Fußball.


„Ich will eine feste Rolle und Konstanz zeigen“

Kaplan betonte, dass er sich persönlich noch nicht am Limit sieht. Zwar sei die Mannschaft auf einem sehr guten Weg, doch er selbst wolle den nächsten Schritt machen. Sein klares Ziel: möglichst jedes Spiel bestreiten und sich dauerhaft als Leistungsträger etablieren.

Er unterstrich, wie wichtig ihm Kontinuität sei: Wer über eine gesamte Saison hinweg Verantwortung übernimmt, lege automatisch den Grundstein für weitere Karriereschritte. Für Kaplan zählt daher vor allem eines – regelmäßig spielen und konstant liefern.


Überraschender Höhenflug: Platz drei und Halbfinale

Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigte sich Kaplan selbst überrascht. Zu Beginn habe er nicht erwartet, dass NEC Nijmegen so konstant auftreten würde. Doch nach seinem Wechsel sei ihm schnell bewusst geworden, welches Potenzial im Kader steckt.

Aktuell rangiert NEC auf dem dritten Tabellenplatz der Eredivisie und steht zudem im Halbfinale des niederländischen Pokals. Entsprechend selbstbewusst formuliert Kaplan auch das Ziel: Der Pokalsieg ist intern ein echtes Thema.


Europa als Priorität – sportlich und persönlich

Ein Wechsel zurück in die Türkei kommt für Kaplan derzeit nicht infrage. Seine Priorität sei es, in Europa zu bleiben und sich dort weiterzuentwickeln. Neben der sportlichen Herausforderung sieht er auch die persönliche Erfahrung als wichtigen Faktor: eine neue Kultur, ein anderes Umfeld und eine andere Lebensweise prägen ihn zusätzlich.

Besonders hebt er die taktische und physische Ausrichtung der Liga hervor. Training und Spieltempo seien intensiver, das Niveau konstant hoch. Gerade diese Anforderungen seien entscheidend für seine Weiterentwicklung.


Blick in die Heimat: Trabzonspor im Aufschwung

Trotz seines klaren Fokus auf Europa verfolgt Kaplan weiterhin aufmerksam die Entwicklungen in der türkischen Süper Lig. Vor allem die Spiele von Trabzonspor schaut er sich regelmäßig an.

Unter Trainer Fatih Tekke erkennt Kaplan eine positive Entwicklung und glaubt an eine deutliche Leistungssteigerung des Traditionsklubs. Unterschiede zwischen der Süper Lig und europäischen Ligen sieht er vor allem im Trainingsumfang und in der Intensität der Spiele.


Klare Entscheidung gegen Türkei-Transfer

Abschließend bestätigte Kaplan, dass ihm tatsächlich ein Transferangebot aus der Türkei vorlag. Dennoch fiel seine Entscheidung eindeutig aus: Er lehnte ab, um seinen Weg in Europa konsequent weiterzugehen.

Für den 23-Jährigen steht fest: Erst wenn er über eine komplette Saison hinweg auf hohem Niveau überzeugt, werden sich die nächsten Türen öffnen. Bis dahin gilt sein voller Fokus NEC Nijmegen – und dem Traum vom Pokalsieg.

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