Köln-Verteidiger glaubt fest an die Türkei bei der WM 2026 – und will selbst Teil des Kaders sein
Großes Ziel vor Augen: Cenk Özkacar blickt voller Überzeugung auf die Qualifikation zur FIFA World Cup 2026. Der türkische Nationalspieler, der aktuell beim 1. FC Köln unter Vertrag steht, ist sicher, dass die Türkei den Sprung zum Turnier schaffen wird. Gleichzeitig formuliert er auch persönliche Ambitionen: Er möchte im endgültigen WM-Kader stehen – und arbeitet konsequent darauf hin.
Im Gespräch mit UAV sprach der Innenverteidiger über seine Entwicklung in Deutschland, seine Zukunft in Köln und seine Rolle in der Nationalmannschaft.
Mehr Spielzeit, mehr Sicherheit
Der Wechsel in die Bundesliga sei zunächst eine Herausforderung gewesen, erklärt Özkacar. Neues Land, neue Sprache, anderes Spielsystem – all das habe Anpassung erfordert. Mit zunehmender Einsatzzeit habe sich jedoch auch seine Stabilität auf dem Platz verbessert.
Er betont, dass regelmäßige Minuten entscheidend seien, um Rhythmus und Konstanz zu entwickeln. Je mehr Vertrauen und Spielpraxis er bekomme, desto stärker fühle er sich in seinem Spiel.
Wohlfühlfaktor in Köln – Perspektive über die Leihe hinaus
In Köln fühlt sich der Abwehrspieler nach eigenen Worten „wie zu Hause“. Eine Kaufoption besteht – und Özkacar kann sich gut vorstellen, langfristig beim FC zu bleiben. Sein Ziel ist klar: dauerhaft in der Bundesliga Fuß fassen, sich auf hohem Niveau etablieren und sportlich weiter wachsen.
Die Kombination aus professionellem Umfeld und sportlicher Herausforderung sieht er als ideale Grundlage für den nächsten Karriereschritt.
Bundesliga als Entwicklungsschub
Besonders hebt Özkacar die Intensität der Bundesliga hervor. Der hohe Pressingdruck, viele Eins-gegen-eins-Duelle und die körperliche Belastung fordern ihn täglich heraus. Gleichzeitig sei die Entscheidungszeit mit Ball deutlich kürzer als in anderen Ligen.
Gerade diese Bedingungen hätten ihm geholfen, körperlich und mental über sich hinauszuwachsen. Laufwerte und Zweikampfhärte hätten ein neues Level erreicht.
Europa-Erfahrung prägt Persönlichkeit
Seit seinem Wechsel nach Europa habe er bewusst an sich gearbeitet – sportlich wie persönlich. Özkacar spricht von einem Reifeprozess durch unterschiedliche Kulturen und Spielphilosophien. Neben dem Fußball entwickelt er sich auch sprachlich weiter: Englisch und Spanisch beherrsche er gut, sein Deutsch verbessere sich Schritt für Schritt.
Diese Vielseitigkeit sieht er als wichtigen Baustein für seine Zukunft.
Nationalmannschaft als größter Stolz
Das Trikot der türkischen Nationalmannschaft beschreibt Özkacar als „unbezahlbar“. Für ihn sei es die höchste Ehre, sein Land zu vertreten. Auch wenn er bei der EM 2024 nicht im finalen Aufgebot stand, habe ihn das eher zusätzlich motiviert als entmutigt.
Der Fokus liegt nun klar auf der WM. Sein Selbstvertrauen ist deutlich: Die Türkei werde die entscheidenden Spiele erfolgreich gestalten und sich qualifizieren.
Austausch mit Montella – Leistung als Schlüssel
Mit Nationaltrainer Vincenzo Montella steht Özkacar im regelmäßigen Kontakt. Die Botschaft sei eindeutig: Weiter konstant im Verein performen – dann folgen auch die nächsten Nominierungen.
Für den Verteidiger ist klar, dass der Weg zur Weltmeisterschaft über starke Leistungen in Köln führt.
Generationswechsel sorgt für neue Stabilität
Bereits unter Ex-Nationaltrainer Stefan Kuntz wurde Özkacar erstmals berufen. Seitdem habe sich das Team spürbar verändert. Der Generationswechsel habe ein familiäres Umfeld geschaffen, das Zusammenhalt und Stabilität fördere.
Özkacar ist überzeugt: Diese Entwicklung wird sich in Ergebnissen widerspiegeln – und im besten Fall in der Teilnahme an der WM 2026.
Seine Mission ist klar definiert: Mit starken Leistungen im Verein das Ticket für das größte Turnier im Weltfußball lösen.
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