Champions-League-Wahnsinn in Turin: Juventus erzwingt Verlängerung – Galatasaray trifft spät doppelt

Veröffentlicht am 26. Februar 2026 um 09:08

Spektakuläres Comeback der „Bianconeri“ reicht nicht – Galatasaray zieht nach dramatischer Extra-Time ins Achtelfinale ein

Was für ein Fußballabend in Turin: Nach der 2:5-Niederlage im Hinspiel kämpfte sich Juventus Turin im Rückspiel eindrucksvoll zurück, gewann nach 90 Minuten mit 3:0 und rettete sich in die Verlängerung. Dort schien das Wunder greifbar – doch Galatasaray schlug in der Schlussphase der Extra-Time eiskalt zu. Trotz der Niederlage im Rückspiel sicherten sich die Istanbuler dank des Gesamtergebnisses den Platz im Achtelfinale der UEFA Champions League.

Blitzstart, Elfmeter und neue Hoffnung

Die Partie begann mit hohem Tempo. Bereits nach zwei Minuten musste Juve-Keeper Mattia Perin gegen Barış Alper Yılmaz eingreifen und bewahrte sein Team früh vor einem Rückschlag. Auch ein Kopfball von Davinson Sánchez sorgte für Gefahr.

Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. Die entscheidende Szene der ersten Hälfte ereignete sich in Minute 35: Nach einem Foul im Strafraum zeigte Schiedsrichter João Pinheiro auf den Punkt. Manuel Locatelli verwandelte sicher zum 1:0 (37.) – das Stadion war elektrisiert, die Aufholjagd eröffnet.

Platzverweis und pure Entschlossenheit

Kurz nach Wiederbeginn folgte die nächste Schlüsselszene. Nach VAR-Überprüfung wurde Lloyd Kelly mit glatt Rot vom Platz gestellt (49.). Juventus agierte fortan in Unterzahl – ließ sich davon jedoch nicht bremsen.

In der 70. Minute traf Federico Gatti nach einer Hereingabe zum 2:0. Spätestens jetzt lag das Comeback in der Luft. Zwölf Minuten später war es Weston McKennie, der nach einem Freistoß zum 3:0 einschob (82.). Der Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel war egalisiert – Verlängerung.

Späte Wendung in der Verlängerung

In der Extra-Time entwickelte sich ein nervenaufreibendes Duell. Juventus drängte auf den entscheidenden Treffer, doch Galatasaray blieb gefährlich.

Kurz vor dem Seitenwechsel der Verlängerung schlug der türkische Meister zu: Nach Vorarbeit von Yılmaz traf Victor Osimhen in der 105.+1 Minute zum 1:3. Plötzlich war das Momentum gekippt.

Juventus warf alles nach vorne – doch in der 119. Minute setzte erneut Yılmaz den Schlusspunkt und erzielte das 2:3. Der späte Doppelschlag entschied das dramatische Duell endgültig zugunsten der Gäste.

Ein Spiel für die Geschichtsbücher

Juventus bewies Moral, glich den Rückstand aus dem Hinspiel aus und schnupperte am Wunder. Doch Galatasaray zeigte sich nervenstark, nutzte seine Chancen in der Verlängerung eiskalt und brachte den Vorsprung aus dem Hinspiel über die Ziellinie.

Ein Abend voller Wendungen, Emotionen und Leidenschaft – und ein weiteres Kapitel Champions-League-Drama, das beiden Teams noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

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