VAR-Entscheidung gegen Sané sorgt für Diskussionen – Konyaspor nutzt Standards eiskalt und öffnet Fenerbahçe die Tür im Meisterkampf
Am Samstagabend musste sich Galatasaray in der Süper Lig auswärts bei Konyaspor mit 0:2 geschlagen geben. In einer über weite Strecken zähen Partie fehlte dem türkischen Rekordmeister die Durchschlagskraft, während die Gastgeber ihre Chancen konsequent nutzten. Durch die Niederlage wird das Titelrennen erneut spannend – Fenerbahçe kann mit einem Sieg gegen Kasımpaşa punktetechnisch gleichziehen.
Vorsichtiger Beginn ohne große Höhepunkte
Beide Mannschaften starteten abwartend in die Begegnung. Konyaspor agierte zunächst etwas mutiger, ohne jedoch zwingende Chancen zu kreieren. Galatasaray übernahm nach rund 20 Minuten zunehmend die Kontrolle, ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen, kam aber kaum gefährlich vor das Tor.
Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatte Mauro Icardi nach knapp einer halben Stunde, als er nach Vorarbeit von Yunus Akgün freistehend knapp verzog. Kurz darauf versuchte es Roland Sallai mit einem sehenswerten Volley, doch Konyaspor-Keeper Bahadır Han Güngördü parierte sicher. So ging es torlos in die Pause.
Sanés Treffer zählt nicht – VAR greift ein
Direkt nach Wiederanpfiff folgte der erste große Aufreger: Leroy Sané traf in der 49. Minute zur vermeintlichen Führung für die Gäste. Doch nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer aberkannt, da Sacha Boey beim Abschluss im Abseits gestanden und aktiv eingegriffen haben soll – eine Entscheidung, die für Diskussionen sorgte.
Konyaspor blieb ruhig und lauerte weiter auf Standardsituationen. Ein Freistoß von Deniz Türüç verfehlte das Ziel nur knapp. Die Partie blieb intensiv, aber chancenarm.
Doppelschlag nach Standards bringt die Entscheidung
In der 74. Minute bot sich Galatasaray durch einen Freistoß von Gabriel Sara die Möglichkeit zur Führung, doch erneut war Güngördü zur Stelle. Fast im Gegenzug fiel dann die Entscheidung: Nach einer Ecke verlängerte Uğurcan Yazğılı per Kopf, am langen Pfosten stand Kapitän Adil Demirbağ goldrichtig und schob zum 1:0 ein.
Die Gäste mussten nun öffnen – und wurden bestraft. Nur wenige Minuten später erhöhte Blaž Kramer nach flacher Hereingabe von Enis Bardhi auf 2:0 (81.). Konyaspor verteidigte in der Schlussphase diszipliniert, während Galatasaray offensiv ideenlos wirkte. Eine späte Chance von Noa Lang landete lediglich im Außennetz.
Fazit
Galatasaray präsentierte sich nach dem spektakulären Champions-League-Auftritt unter der Woche deutlich weniger überzeugend. Die Mannschaft von Okan Buruk hatte zwar mehr Ballbesitz, agierte jedoch zu harmlos und ließ die nötige Präzision vermissen. Konyaspor hingegen überzeugte mit defensiver Stabilität und Effizienz bei Standards.
Durch die Niederlage wird das Titelrennen in der Süper Lig wieder richtig spannend – Fenerbahçe kann nun aufschließen und den Druck auf die „Löwen“ deutlich erhöhen.
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