Neuzugang Hyeon-Gyu Oh schwärmt vom Verein und der Atmosphäre – Olaitan fordert mehr Energie
Im Duell der 21. Runde der Trendyol Süper Lig traf Beşiktaş im eigenen Stadion auf Corendon Alanyaspor. Die Partie hatte es in sich: Trotz eines frühen 0:2-Rückstands bewiesen die Schwarz-Weißen große Moral und erkämpften sich am Ende ein 2:2-Unentschieden.
Nach einer intensiven Winterpause hatte Beşiktaş seinen Kader mit gleich sieben Neuzugängen verstärkt. Entsprechend groß waren die Erwartungen der Fans – und die Unterstützung von den Rängen war von Beginn an gewaltig. Auch wenn der erhoffte Sieg ausblieb, zeigte die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit Charakter und Kampfgeist.
„Ein Traum, hier zu spielen“
Besonders emotional äußerte sich Neuzugang Hyeon-Gyu Oh, für den es der erste Auftritt im heimischen Stadion war. Der Angreifer zeigte sich tief beeindruckt von der Kulisse und der Bedeutung des Vereins: Er sei stolz, für einen so großen Klub auf dem Platz zu stehen, auch wenn das Ergebnis nicht seinen Vorstellungen entsprochen habe. Die Atmosphäre habe ihn überwältigt – ein Stadion wie aus einem Traum. Gleichzeitig machte er klar, dass das Team künftig noch mehr investieren müsse, um solche Spiele auch zu gewinnen.
Olaitan mahnt mehr Intensität an
Auch Olaitan zog nach Abpfiff Bilanz und sprach offen über die Schwierigkeiten der Anfangsphase. Der Start in die Partie sei alles andere als optimal gewesen, doch die Mannschaft habe Moral bewiesen und sich zurückgekämpft. Dennoch betonte er, dass es bei einem Klub wie Beşiktaş nicht ausreiche, nur phasenweise Energie zu zeigen. Mehr Dynamik, mehr Laufbereitschaft und noch härtere Arbeit im Training seien nötig, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Unterm Strich bleibt ein Punktgewinn, der sich wie eine verpasste Chance anfühlt – aber auch ein Spiel, das Hoffnung macht. Mit der neu formierten Mannschaft, der spürbaren Unterstützung der Fans und der klaren Selbstkritik der Spieler blickt Beşiktaş entschlossen auf die kommenden Aufgaben.
Fazit:
Beşiktaş zeigte nach einem schwachen Start große Moral und bewies, dass in der neu formierten Mannschaft viel Potenzial steckt. Trotz des verpassten Sieges machen der starke Kampfgeist, die positive Reaktion auf den Rückstand und die Begeisterung der Neuzugänge Hoffnung für die kommenden Spiele. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Konstanz, Energie und Abstimmung noch verbessert werden müssen, um solche Partien künftig für sich zu entscheiden.
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