Serdal Adalı will im Sommer ein klares Zeichen setzen
Foto: ChatGPT
Mittelfeld-Rivale aus Kadıköy rückt in den Fokus der Schwarz-Weißen
Bei Besiktas JK laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Nachdem die Schwarz-Weißen die Wintertransferperiode mit Bewegung in der Schlussphase abgeschlossen und ihren Kader unter anderem in der Breite verstärkt haben, richtet sich der Blick nun klar auf den Sommer. Ziel ist es, die Mannschaft qualitativ aufzuwerten – vor allem im Zentrum. Dabei rückt ausgerechnet ein prominenter Name vom großen Stadtrivalen Fenerbahce SK in den Mittelpunkt: Fred.
Fred als Wunschspieler des Präsidenten
Wie aus Berichten der türkischen Tageszeitung Fanatik hervorgeht, hat BJK-Präsident Serdal Adali den brasilianischen Mittelfeldspieler als zentrales Transferziel für den Sommer auserkoren. Fred soll nach den Vorstellungen der Vereinsführung eine Schlüsselrolle übernehmen, dem Spiel der Schwarz-Weißen mehr Balance verleihen und vor allem die Kontrolle im Mittelfeld erhöhen.
Intern wird der 32-Jährige als Spielertyp beschrieben, der Erfahrung, taktische Disziplin und Spielintelligenz vereint – Qualitäten, die Beşiktaş in der kommenden Saison dringend stabiler einbinden möchte. Anders als bei früheren Transferüberlegungen soll der Klub dieses Mal entschlossener auftreten und die Personalie mit Nachdruck verfolgen.
Gescheiterter Anlauf und neue Ausgangslage
Bereits im vergangenen Sommer hatte es dem Vernehmen nach erste Kontakte zwischen den Vereinsführungen gegeben. Damals soll Serdal Adalı den damaligen Fenerbahçe-Präsidenten Ali Koc direkt kontaktiert haben, um einen möglichen Wechsel anzustoßen. Der Plan kam jedoch nicht über das Anfangsstadium hinaus – vor allem, weil Fenerbahçes Trainer Jose Mourinho einem Abgang des zentralen Mittelfeldspielers ein klares Veto erteilte.
Nun wird die Situation neu bewertet. Die erneute Aufnahme des Namens Fred auf der internen Prioritätenliste gilt als deutliches Signal dafür, dass Beşiktaş den Transfer nicht als bloßes Gedankenspiel, sondern als realistische Option betrachtet.
Vertragssituation und sportliche Bilanz
Fred steht bei Fenerbahçe noch bis 2027 unter Vertrag und gehört weiterhin zum festen Stamm des Teams. In der laufenden Saison absolvierte der Brasilianer 31 Pflichtspiele, sammelte dabei 1.879 Einsatzminuten und steuerte ein Tor sowie drei Vorlagen bei. Seine Konstanz und Erfahrung machen ihn trotz seines Alters zu einem begehrten Spieler – gerade für Klubs, die kurzfristig Stabilität und Führung auf dem Platz suchen.
Ob aus den Sommerplänen von Beşiktaş am Ende ein konkreter Transfer wird, hängt von mehreren Faktoren ab: der Haltung der sportlichen Leitung in Kadıköy, möglichen finanziellen Rahmenbedingungen und nicht zuletzt von Freds eigener Perspektive. Klar ist jedoch schon jetzt: Ein Wechsel dieses Kalibers würde nicht nur sportlich, sondern auch symbolisch für erhebliche Aufmerksamkeit im Istanbuler Fußball sorgen.
Fazit:
Beşiktaş setzt mit dem klaren Fokus auf Fred ein deutliches Signal für den kommenden Sommer. Der Klub will nicht nur punktuell nachbessern, sondern gezielt Qualität, Erfahrung und Spielkontrolle ins Zentrum holen – selbst wenn dies bedeutet, beim großen Stadtrivalen Fenerbahçe anzuklopfen. Ob der Transfer tatsächlich realisierbar ist, bleibt offen, doch allein die erneute Offensive zeigt den Anspruch der Schwarz-Weißen: Beşiktaş will sportlich wieder näher an die Spitze rücken und ist bereit, dafür auch politisch wie emotional brisante Wege zu gehen.
Karadeniz-Derbi: Trabzonspor siegt souverän mit drei Treffern
Fırtına bleibt auf Titelkurs - Klarer Auswärtssieg in Samsun – Blick richtet sich auf Fenerbahçe
Kommentar hinzufügen
Kommentare